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Pop Art

Geschichte der Stilrichtung "Pop Art"

-Bilder auf Leinwand oder Dibond-

Bei Pop Art Bilder handelt es sich um eine neorealistische Kunstrichtung, die in den 50er Jahren in den USA und in England geprägt wurde. Sie wird häufig als „Antikunst" charakterisiert, die sich dem Trivialen zuwendet. Im Rahmen dieser Stilrichtung werden banale Gegenstände des Alltags und Objekte des Massenkonsums isoliert und entweder allein oder in Collagen verfremdet und verarbeitet. Pop-Art ist eine Verknüpfung von Realität und Kunst, die mit eigenen abstrakten Mitteln hantiert. Den banales wird zur Kunst erhoben und an das Auge des Betrachters herangebracht.

Der Popkünstler fordert die absolute Realität, das heißt, dass alle Elemente rein, klar definierbare Gegenstands-Elemente sein müssen. Die meisten Formen werden wie in Comic-Heften mit schwarzen Linien umrandet (Outlines). Oft sind die dargestellten Gegenstände wie in einem Plakat ohne Tiefe, also flächig dargestellt. Die Farben sind immer klar, es werden meistens nur die unbunten und Primärfarben angewendet.

Innerhalb der Pop-Art kann man zwei verschiedene Grundhaltungen ausmachen: Zum einen eine anfängliche Begeisterung für den nach dem Zweiten Weltkrieg wiedererlangten Wohlstand und die damit verbundene Konsumgesellschaft, zum anderen eine spätere kritisierende Haltung. Diese ist auf Geschehnisse wie den Vietnamkrieg, die Ermordung John F. Kennedys, Rassenunruhen und den steigenden Drogenkonsum in den USA in den 60er Jahren zurückzuführen, da sie die Verwundbarkeit dieser scheinbar perfekten kalkulierten Wohlstandsgesellschaft aufzeigten.

In Europa wurde die amerikanische Pop-Art erstmals 1964 in den Ausstellungen Neue Realisten & Pop Art im Gemeentemuseum Den Haag und in der Akademie der Künste in Berlin und, in größerem Umfang, 1968 auf der 4. documenta in Kassel gezeigt. Der Sammler Peter Ludwig erwarb große Werkblöcke, die später als Schenkung in das Kölner Museum Ludwig übergingen, wo sich noch heute einer der größten Sammlung von Pop-Art außerhalb der USA befindet. Ende der 1980er Jahre kamen aus der Sammlung von Karl Ströher umfangreiche Werkgruppen mit Arbeiten von Warhol, Lichtenstein, Jasper Johns und Rauschenberg in den Bestand des Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main.

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