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Surrealismus

Geschichte der Stilrichtung "Surrealismus"

Der Surrealismus wurde erstmals 1917 von dem Schriftsteller Apollinaire für eine künstlerische Richtung, die das „Überwirkliche" erstrebte, benutzt. Die von Breton seit 1921 in Paris geführte Bewegung suchte, im Anschluss an die Psychoanalyse Freuds, die eigene Wirklichkeit des Menschen im Unterbewussten und verwertete Rausch- und Traumerlebnisse als Quell der künstlerischen Eingebung. Als bekannteste Künstler des Surrealismus sind Dali, Chagall und Miró zu nennen. Die Bewegung verbreitete sich weltweit, verlor jedoch nach 1945 an Bedeutung, so daß Techniken und Methoden des Surrealismus in andere Strömungen eingingen.

Geprägt von Zweifeln an bestehenden gesellschaftlichen Normen und Werten infolge des ersten Weltkrieges entwickelte um die frühen 1920er Jahre zunächst in der Literatur, später dann auch in der bildenden Kunst eine aufrührerische und revolutionäre Kunst- und Weltauffassung, die allen bisher dagewesenen Werten trotzte – der Surrealismus. Er löste damit den Dadaismus quasi ab, welcher zwar ebenfalls die Loslösung von überkommenen und unglaubwürdigen Werten der Bourgeoisie intendierte, jedoch sein Augenmerk eher auf destruktive und negative anstatt konstruktive künstlerische Sichtweisen legte.
Die Künstler Max Ernst, Jean Míro, André Masson, Hans Arp und André Breton werden heute als die Vorreiter dieser Kunstbewegung angesehen, welche damit das Ende des Dadaismus einleiteten. Breton fungierte bis zu seinem Tod 1966 als Kopf der surrealistischen Bewegung und definierte 1924 mit seinem „Manifeste du Surrélism" die geistigen Grundlagen der Bewegung.

Inspiriert von den Forschungen Siegmund Freuds mit seiner Theorie der Kraft des Unterbewußtseins waren die Surrealisten fasziniert von der Irrationalität, dem Unwirklichen, dem Traumhaften, dem Absurden, der Fantasie fernab jeglicher menschlicher Logik – eben dem Surrealen.

Die Surrealisten verwerteten in Ihren Bildern Traum- und Rauscherlebnisse als Quellen der Inspiration und waren bemüht, alle geltenden Werte umzustürzen. Ihre Bilder haben oft eine traumhafte und sehr abstrakte Wirkung. Der menschlichen Logik und Rationalität wurde durch übergenaue Malweisen, Verfremdungen oder die Wirklichkeit übersteigende Kombinationen unmöglicher Zustände und Gegenstände begegnet - wie beispielsweise in den Arbeiten von Salvador Dalí und Jean Míro
.Im Surrealismus gab es keinen einheitlichen Stil. Heute wird vielmehr jeder Stil als surrealistisch bezeichnet, welcher Mystisches, Abstraktes und Traumhaftes verbindet. Gemeinsam war aber allen surrealistischen Künstlern die Intention, mit Ihren Werken sowohl die Gesellschaft als auch die bestehende Moral anzugreifen.

Mit dem Tod Brétons endete offiziell die Kunstbewegung des Surrealismus, seine Nachwirkung auf die postmoderne Kunst ist jedoch nicht zu unterschätzen. Neben der Malerei haben die Traum- und Bildwelten beispielsweise mit der Werbung und den Massenmedien als kommerzielle Produkte sogar Ihren Eingang in den Alltag gefunden.

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